2012

Kurzprotokoll

Runder Tisch „Gedenkstättenarbeit in Mecklenburg-Vorpommern“ am 5. März 2012 im HTM Peenemünde

Die 22 Teilnehmenden wurden von Christian Mühldorfer-Vogt (Chefkurator HTM Peenemünde) begrüßt. Im Anschluss stellte Andreas Wagner (Politische Memoriale e. V.) einige Festlegungen des Sprecherrats der AG Gedenkstätten M-V zur Diskussion:

- Kontakte zu den beiden Landesuniversitäten sollen weiterhin geknüpft werden. Dazu soll es eine erneute Abfrage der Einrichtungen geben, um mit einer überarbeiteten und auch auf andere Fachbereiche ausgedehnten Themenliste an unterschiedliche Ansprechpartner der Universitäten herantreten zu können. Außerdem sammeln wir Ansprechpartner an den Universitäten für Praktika und Qualifizierungsarbeiten.

- Gegenüber der Verantwortlichen für die Veranstaltungsreihe zur Demokratiebildung bei den Lehramtsstudenten Frau Dr. Gudrun Heinrich (Uni Rostock) signalisieren wir unsere Bereitschaft zur Mitarbeit und Unterstützung. Außerdem stehen wir für kleine Lehrerfortbildungen mit unterrichtspraktischen Angeboten der DVPB, Landesverband M-V bereit.

- Das landesweite Konzept der Gedenkstättenlehrer werden wir momentan gegenüber der Landesverwaltung nicht weiter verfolgen. Wir versuchen zukünftig politische Ansprechpartner davon zu überzeugen, z. B. auf dem Landesgedenkstättenseminar.

- Der aktuelle Gedenkstättenführer der LpB kann auch auf die Homepage der AG Gedenkstätten gesetzt werden, wenn die Frage der Bildrechte geklärt ist.

- Neue Mitgliedswünsche bei der AG Gedenkstätten müssen mit einem formlosen Antrag an den Sprecherrat der AG Gedenkstätten kund getan werden. Erst dann können wir die Einrichtung auf unsere Homepage setzen.

- Der nächste Runde Tisch findet am 21./22. Oktober in Berlin statt: Die Einrichtungen Dokumentationszentrum Bernauer Straße und Tränenpalast werden im Mittelpunkt stehen. Und die Wahl des Sprecherrats wird auf dem Programm stehen.

- Die Diskussionsrunde mit den kulturpolitischen SprecherInnen der demokratischen Landtagsfraktionen wird mit einem Fragenkatalog in einer Rundmail vorbereitet.

- Am 27./29. September findet zum ersten Mal eine Bundeskonferenz der Landesarbeitsgemeinschaften NS-Gedenkstätten in Hannover-Ahlem statt. Wir werden daran teilnehmen und für eine Öffnung der NS-Gedenkstätten gegenüber anderen Staatsverbrechen und Menschenrechtsverletzungen eintreten.

- Heike Müller (Dokumentationszentrum Demmlerplatz, Schwerin) bereitet ein Reflexionsseminar „Verunsichernde Orte“ für Anfang Dezember 2012 vor.

Im Anschluss daran stellte Ute Augutat die Bildungsarbeit im HTM Peenemünde vor. Mit einer äußerst knappen personellen Ausstattung wird ein breites Spektrum von Projektangeboten abgedeckt. Im Museum können die SchülerInnen sich nicht nur mit der Geschichte des Ortes, sondern auch mit den Arbeitsweisen musealer Arbeit, Denkmalpflege und Gedenkstättenarbeit auseinandersetzen. Im Jahr 2011 haben insgesamt ca. 10.000 BesucherInnen (sonstige Gruppen, Jugendgruppen, Jugendfreizeit, Schulklassen, Berufsschulen etc.) Führungen und weitere pädagogische Angebote des HTM genutzt. Insgesamt waren 2011 ca. 5.000 SchülerInnen im HTM, davon haben allein ca. 1.000 SchülerInnen an Projekttagen im HTM Peenemünde teilgenommen. Darauf folgte die Führung durch die Ausstellung (Ute Augustat) und das Kraftwerksgebäude (Christian Mühldorfer-Vogt). Die Geschichte des Kraftwerks soll zukünftig im Gebäude selbst zum Ausstellungsthema werden. Daneben bleibt das Gebäude auch Schauplatz für kulturelle Veranstaltungen.

Zur Auswertung der Eindrücke versammelten wir uns zur Gesprächsrunde mit dem Geschäftsführer des HTM Peenemünde Herrn Gericke, der uns mit klaren Worten die komplizierte wirtschaftliche Situation der Museums-GmbH vorstellte. In den letzten beiden Jahren sind zahlreiche Maßnahmen umgesetzt und eingeleitet worden, die das Museum für BesucherInnen wieder attraktiver machen sollen. Leider hat sich das bisher noch nicht auf die tatsächlichen Besucherzahlen ausgewirkt, so dass der finanzielle Spielraum für fachliche Aktivitäten im Jahr 2012 äußerst gering ist. Leider kann das Museum zu den Jahrestagen 2012 (100. Geburtstag Wernher von Brauns und 70. Jahrestag des erfolgreichen Starts eines A4 Aggregats) keine eigenständigen Aktivitäten durchführen und wird damit als eigenständige Stimme nicht auf sich aufmerksam machen können. In der anschließenden Diskussion wurden die wirtschaftlichen Zwänge und ihre Auswirkungen auf die museale Arbeit sowie Gegenstrategien debattiert.

Nach dem Mittagessen stellte Gerd Vorhauer (Lehrer vom Gymnasium Lübz) das Netzwerk der Teilnehmenden an den Studienfahrten nach Yad Vashem vor. Um die Nachhaltigkeit des Aufenthalts in Yad Vashem zu stärken, wurde das Netzwerk eingerichtet. Herr Vorhauer koordiniert die Aktivitäten und ist an einer Zusammenarbeit mit den Gedenkstätten in M-V sehr interessiert. Dazu kann mit ihm Kontakt aufgenommen werden: gerd-vorhauer@freenet.de

Im zweiten Teil der Nachmittagssequenz waren die gegenwärtigen Herausforderungen für die Gedenkstätten in M-V Thema. Thomas Lutz (Gedenkstättenreferat Topographie des Terrors) stellte einige Veränderungen in der Bildungsarbeit von NS-Gedenkstätten seit den 1990er Jahren vor, betonte dabei aber auch wesentliche Leistungen der fachlichen Entwicklung in den Gedenkstätten, die sich von der äußeren Sicht auf diese Orte zum Teil beträchtlich abhebt. Jochen Schmidt (Direktor LpB) stellte einige Überlegungen zur Entwicklung einer Landesgedenkstättenkonzeption vor: Welches sind die landesübergreifenden Arbeitsfelder, die in einer solchen Konzeption beschrieben werden sollen? Bei den anschließenden Fragen ging es um die Zusammenarbeit mit den Museen, die Funktion eines Gedenkstättenbeirats bei der LpB, einer landesweiten Publikationsreihe zur Gedenkstättenarbeit, der Einrichtung einer pädagogischen Arbeitsstelle, der Zusammenarbeit mit den Universitäten und um das Verhältnis zwischen NS-Gedenkstätten und Gedenkstätten zu Repressionsgeschichte 1945 bis 1989. Dabei wurde die besondere Situation in M-V hervorgehoben, in der sich eine Zusammenarbeit zwischen den Einrichtungen als ein kontinuierlicher Lernprozess durchgesetzt hat, der jedoch fachlich zu begleiten bleibt.

Zum Schluss verwies Jochen Schmidt darauf, dass die Landeskoordinierungsstelle für Demokratie und Toleranz seit Kurzem in der LpB angesiedelt ist und dort auch Förderanträge gestellt werden können.

Schwerin, 7. März 2012 Andreas Wagner



Protokoll der Jahreshauptversammlung der AG Gedenkstätten in Mecklenburg-Vorpommern am 22./23.10.2012 in Berlin

Anwesende: Ramona Ramsenthaler (Mahn- und Gedenkstätten Wöbbelin), Heike Müller (Dokumentationszentrum Demmlerplatz), Ute Augustat (HTM Peenemünde), Irene Schlundt (Dokumentationszentrum Prora), Gabriele Strübing (Wolhynier-Museum Linstow), Franziska Meyer (Prora Zentrum e. V.), Karin Brauchler (BStU, Außenstelle Neubrandenburg), Angela Schwiede (BStU, Außenstelle Neubrandenburg), Nils Köhler (JBS Golm), Rainer Stommer (EBB Alt Rehse), Michael Heinz (BStU, Außenstelle Rostock), Holm-Henning Freier (BStU, Außenstelle Neubrandenburg), Andreas Wagner (Politische Memoriale e. V. und in Vertretung Förderverein Dokumentations- und Begegnungsstätte Barth e. V.).

TOP 1 Wahl einer Versammlungsleiterin und Aufnahme neuer Mitglieder

Die Versammlung bestimmt einstimmig Heike Müller als Versammlungsleiterin. VertreterInnen des Wolhynier-Museums Linstow und der BSTU-Außenstelle Neubrandenburg stellten den Antrag auf Aufnahme in die AG Gedenkstätten in M-V. Einstimmig wurden diese Anträge angenommen. Es wurde bekräftigt, dass die Versammlungen der AG Gedenkstätten im Unterschied von der Veranstaltung des Runden Tisches nicht öffentlich sind und Gäste nur im begründeten Ausnahmefall durch den Sprecherrat der AG eingeladen werden können.

TOP 2 Rechenschaftsbericht des alten Sprecherrats

Andreas Wagner gibt einen konzentrierten Überblick zu den Aktivitäten des Sprecherrates im letzten Jahr. Der Sprecherrat hat sich zwei Mal zu Sitzungen getroffen: 4. März in der JBS Golm und am 14. September im Dokumentationszentrum Demmlerplatz in Schwerin. An der zuletzt genannten Sitzung nahm der Direktor der Landeszentrale für politische Bildung teil.

Thematische Schwerpunkte bildeten zum einen die Neugestaltung der Zuständigkeiten innerhalb der landesweiten Gedenkstättenarbeit und ihre Folgen für die AG. Zum 31.12.2012 wird die Landesfachstelle für Gedenkstättenarbeit bei Politische Memoriale e. V. ihre Arbeit einstellen. Zukünftig wird eine Referentin/ ein Referent in der LpB Betreuungs- und Koordinierungsaufgaben in der landesweiten Gedenkstättenarbeit übernehmen. Damit wächst die Bedeutung der AG Gedenkstätten als Interessenvertretung der Gedenkstätten in M-V und als Ansprechpartner für Verwaltung und Politik. Zum anderen beschäftigte uns die Frage der Beteiligung an der bundesweiten Diskussion um eine Interessenvertretung der Gedenkstätten, das Selbstverständnis und die zukünftigen Perspektiven für die Gedenkstätten die durch den Gedenkstättenreferenten bei der Topographie des Terrors koordiniert wird. Eine erste Konferenz der Landesarbeitsgemeinschaften wird vom 22. bis 24. November in Hannover stattfinden.

Der Sprecherrat hat sich um eine landesweite Öffentlichkeitsarbeit bemüht. Die Homepage der AG wird durch Nils Köhler betreut, der auch den aktuellen Gedenkstättenführer als PDF-Datei auf die Homepage gestellt hat. Die Kontaktaufnahme mit den beiden Landesuniversitäten ist bisher nur mit der Universität Greifswald gelungen, im Historischen Institut der Universität Rostock gab es bislang kein Gespräch. Unverändert halten wir an dem Ziel, einen engeren Austausch zwischen Universitäten und Gedenkstätten, fest. Um die Reflexion unserer Arbeit zu unterstützen, organisiert Heike Müller das Seminar „Verunsichernde Orte“ am 3./4. Dezember diesen Jahres. Dafür werden noch Teilnehmende gesucht. Auf dem letzten Landesgedenkstättenseminar im März 2012 konnten wir das Gespräch mit den kulturpolitischen Sprechern der Landtagsfraktionen führen, die sich auf die Überarbeitung der Förderrichtlinie für die Gedenkstättenfahrten und die Möglichkeiten zur Einführung von GedenkstättenlehrerInnen konzentrierte.

TOP 3 Diskussion des Rechenschaftsberichts und Entlastung des alten Sprecherrates

Es gab einzelne Nachfragen zum Rechenschaftsbericht, die vor allem die Zusammenarbeit mit den Universitäten sowie die Vorbereitung des Seminars „Verunsichernde Orte“ betrafen. Ramona Ramsenthaler verwies anhand eigener Erfahrungen darauf, auch Hochschulen außerhalb des Bundeslandes in den Blick zu nehmen. Anschließend wurde der alte Sprecherrat einstimmig entlastet und den Mitgliedern für ihre Arbeit gedankt.

TOP 4 Diskussion von zukünftigen Arbeitsschwerpunkten des Sprecherrates

Nils Köhler und Rainer Stommer hatten ein Positionspapier zu den zukünftigen Aufgaben des Sprecherrates erarbeitet, das die Grundlage für die Diskussion bildete. Dabei wurden folgenden Punkten mehrheitlich zugestimmt:

A. Neustrukturierung der Gedenkstättenarbeit bedingt neue Aufgabenverteilung

- die Fachstellenarbeit wird mit Januar 2013 bei der LpB angesiedelt,

- die AG Gedenkstätten ist im Sinne einer demokratisch legitimierten Interessenvertretung zu stärken. Dabei wäre zu prüfen, ob weitere Initiativen und Einrichtungen für einen Beitritt gewonnen und wie die bestehenden Mitglieder aktiver in die Mitarbeite eingebunden werden können. Vor dem Hintergrund der wachsenden Aufgaben ist durch den Sprecherrat die Frage zu diskutieren, ob eine andere Verfasstheit der AG (z. B. als Verein ist es möglich, Fördergelder zu beantragen) nicht bessere Arbeitsmöglichkeiten bietet oder ob die gegenwärtige informelle Struktur nicht besser geeignet ist, die breite Vielfalt von Trägerstrukturen zu integrieren (Bundes- und Landeseinrichtungen haben Probleme mit Vereinsmitgliedschsften). Die AG muss ihre Beteiligung an den inhaltlichen Runden zu Fragen der Gedenkstättenarbeit in M-V einfordern und dann auch personell durch Mitglieder des Sprecherrates absichern. Die AG wird sich aktiv in die Entwicklung der Landesgedenkstättenkonzeption durch eigene Vorschläge einbringen, z. B. durch die Entwicklung von Qualitätskriterien für Gedenkstättenarbeit. Die AG übernimmt die inhaltliche Verantwortung für die zwei Mal im Jahr stattfindenden „Runden Tische Gedenkstättenarbeit in M-V“. Sie dienen dem Erfahrungsaustausch, der Fortbildung sowie der Abstimmung von Positionen gegenüber des Landes.

- Um diese Aufgaben zu erfüllen ist es notwendig, dass sich der Sprecherrat regelmäßiger als bisher trifft, im Sprecherrat die Aufgaben verteilt werden, er die Außenvertretung gegenüber anderen LAG oder auf bundesweiten Gedenkstättenkonferenzen organisiert. Es ist zu klären, ob es eine getrennte oder gemeinsame Web-Präsenz zu den Gedenkstätten im Land zukünftig geben soll. Die gegenwärtige Situation ist unbefriedigend. Wir werden uns für eine gemeinsame, zeitperiodenübergreifende Plattform der NS-/ SBZ- und DDR-Gedenkstätten einsetzen.

B. Kooperation mit der Referentin/dem Referenten für Gedenkstättenarbeit bei der LpB

Die AG strebt eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Referentin/ dem Referenten an. Dabei wird es unverändert notwendig sein, dass die LpB zukünftig landesweite Veranstaltungen der AG finanziell und organisatorisch unterstützt. Die AG ist gern bereit, bei der Vorbereitung der landesweiten Gedenkstättenseminare inhaltlich beratend zu kooperieren. Über die Entwicklung und Finanzierung eines landesweiten Gedenkstättenportals im Internet werden wir mit der LpB verhandeln.

C. Kooperationen mit anderen Einrichtungen und Organisationen

Die AG wird sich um eine stärkere Vernetzung der Gedenkstättenarbeit mit anderen gesellschaftlichen Bereichen bemühen. So werden wir versuchen, die Zusammenarbeit mit den Hochschulen zu vertiefen, indem wir bestimmte Dozenten der Landesuniversitäten zu den Runden Tischen einladen, damit sie ihre Forschungsergebnisse vortragen können. Ein wichtiges Arbeitsfeld bleibt die Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Schulen und Gedenkstätten sowie die Vernetzung mit anderen Bildungsträgern. Dafür bedarf es spezifischer Bildungsangebote und Veranstaltungsformate. Hinzu kommt, dass wir uns auch um eine engere Zusammenarbeit mit den benachbarten Landesarbeitsgemeinschaften und bundesweit tätigen Verbänden und Einrichtungen bemühen werden. Dabei spielen die benachbarten Gedenkstätten in Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Berlin, Niedersachen und Hamburg eine zentrale Rolle und auch internationale Kontakte nach Dänemark und Polen sollen weiter entwickelt werden.

TOP 4 Wahl des neuen Sprecherrats der AG Gedenkstätten

Aus der Versammlung heraus wurden Ramona Ramsenthaler, Heike Müller, Rainer Stommer, Nils Köhler und Andreas Wagner als Mitglieder für den neuen Sprecherrat vorgeschlagen. Sie erklärten ihr Einverständnis mit der Nominierung für den Neuen Sprecherrat und wurden einstimmig als neuer Sprecherrat gewählt.

TOP 5 Termine

Der nächste Runde Tisch „Gedenkstättenarbeit in M-V“ wird am 4. März (10.00 bis 16.00 Uhr) im Dokumentationszentrum Demmlerplatz in Schwerin stattfinden. Im Mittelpunkt werden dabei das Gespräch mit der neuen Referentin/ dem neuen Referenten sowie die Beschäftigung mit den NS-Sondergerichten stehen. Wir werden versuchen, Dr. Michael Buddrus für einen Vortrag zu gewinnen. Am vorhergehenden Abend (3. März) findet eine öffentliche Sprecherratssitzung statt.

Der zweite Runde Tisch wird sich mit dem Thema „DDR-Antifaschismus“ beschäftigen, vor allem mit seinen Folgen für die heutige Bildungsarbeit in ostdeutschen Gedenkstätten.

Der neue Sprecherrat trifft sich am 14. Januar zu seiner ersten Sitzung.

Schwerin, 26. Oktober 2012 Andreas Wagner


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